Sechs Wochen nach der Weltmeisterschaft: Wandel in Südafrika?
In Deutschland und wahrscheinlich auch in vielen anderen Teilen der Welt dröhnt Shakiras „Waka Waka“ noch immer aus den Boxen, und auch der eine oder andere Fußballtrainer muss sich noch mit Spielern auseinandersetzen, die sich bei der Weltmeisterschaft verletzt haben.
Doch insgesamt ist die Weltmeisterschaft schon fast in Vergessenheit geraten. Groß war im Vorfeld die Sorge, dass Südafrika mit der ersten Fußball-WM auf afrikanischen Boden überfordert sein könnte. Immerhin ist dieses Ereignis das größte im Bereich des Sports – nach den Olympischen Spielen.
Die Kritiker befürchteten, dass Südafrika es nicht schaffe, die Stadien rechtzeitig fertig zu bauen, dass die Kriminalität das Turnier überschatten würde, da (Fußball)Touristen ständig ausgeraubt und ermordet würden und dass Terroranschläge nicht verhindert werden könnten. Optimisten gingen von einem reibungslosen Verlauf aus und erwarteten eine enorme wirtschaftliche und sozialpolitische Entwicklung in Südafrika. Sie sprachen sogar davon, dass ganz Afrika einen großen Schritt nach vorne tun werde. Doch wie sieht die Situation in Südafrika tatsächlich aus, nachdem sich der Trubel um die WM gelegt hat? Kann man schon sechs Wochen nach dem Ende des Turniers sagen, was die WM für die Südafrikaner nachhaltig gebracht hat?
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Quelle: http://www.african-edition.de
Afrikanische Musik ist richtig “fett”
OK, ich gebe zu – das klingt ziemlich nach jugendlichem Slang… Und ganz so jugendlich bin ich nun auch nicht mehr. Aber es passte einfach so wunderbar zu diesem tollen CD-Cover, das wir in Kapstadt gesehen haben.
Haben Sie es erkannt? Das Original-Cover ist von Tina Turner, “Simply the Best”. Echt originell und gelungen.
Nichtsdestotrotz begeistert uns afrikanische Musik immer wieder – und das nicht nur, wenn wir in Südafrika sind. Die erst kürzlich verstorbene “Mama Afrika” Miriam Makeba ist sicherlich den meisten ein Begriff, aber auch Namen wie Mafikizolo oder Brenda, die leider auch bereits zu früh verstarb, müssen in diesem Zusammenhang genannt werden – einfach nur schöne Musik.
Ganz besonders mögen wir aber “Freshlyground“, die während der Fußball WM durchaus in aller Munde waren – begleiteten sie doch Shakira bei Ihrer Weltmeisterschaftshymne “Waka Waka”. Die Gruppe Freshlyground ist bunt gemischt – schwarz, weiß, coloured – und sie machen einfach tolle Musik – eine genauso bunte Mischung aus traditionellen Klängen und modernem Pop. Wir können nur sagen: Unbedingt mal reinhören!

