Südafrika entdecken – kennen – lieben lernen

10 Gründe, warum Deutschland bei der Fußball WM 2010 bereits nach der Vorrunde ausscheiden wird

1. Risiko: Jahreszeit

Dumm gelaufen: Wenn die deutsche Nationalelf in Südafrika ihre Koffer auspackt, muss sie mit Schrecken feststellen, dass in Südafrika Winter herrscht. Die Temperaturen sind tagsüber zwar recht gemäßigt, aber die kurzen Hosen, Tank-Tops und weißen Socken mit Sandalen sind doch etwas unpassend für diese Jahreszeit.

Die Zeit, die zum Shopping für wärmere Klamotten drauf geht, hätte man fürs Training sicher sinnvoller nutzen können.

2. Risiko: Angst vor Kriminalität

Bedauerlicherweise zeichnet die deutsche Presse mit ihren Berichten über die hohe Kriminalitätsrate in Südafrika ein sehr einseitiges Bild des Landes. Unsere Nationalspieler um Ballack & Co. hätten sich nicht zu sehr von den Medien beeinflussen lassen sollen. Sie werden feststellen müssen, dass die übrigen Mannschaften ohne schusssichere Weste im Stadion wesentlich beweglicher und die 20 kg Protektoren beim Fußballspielen leicht hinderlich sind.

3. Risiko: Service

Wenn die deutschen Ballathleten das erste Mal südafrikanische Restaurants oder Geschäfte betreten, werden sie feststellen, dass der Service in Deutschland jeder Beschreibung spottet. In Südafrika dagegen ist man gerne Kunde.

Darum werden die ersten Spieler sich spätestens hier fragen, warum sie eigentlich weiter in einer Servicewüste leben sollen.

Mit dem ganzen Geld, das unsere Spieler hierzulande bereits verdient haben, können sie sich in Südafrika ein sorgenfreies Leben leisten. Und schon wird sich der eine oder andere Spieler absetzen und gar nicht mehr den Weg zurück in die Mannschaftskabine finden. Das reißt natürlich eine Lücke in der Mannschaft, die den Weg zum Sieg erschwert.

4. Risiko: Sauerstoffmangel

Das Landesinnere Südafrikas, so beispielsweise Pretoria und Johannesburg, liegt ca. 1.700 Metern über dem Meeresspiegel. Und wenn die Luft auch in der Gruppe noch nicht so dünn werden sollte – im Stadion kann sie es da schonmal sein. Da haben Mannschaften aus Ländern, die solche Höhen gewöhnt sind, einen echten Vorteil. Abgesehen davon, können sie ohne die Last einer schweren Sauerstoffflasche auf dem Rücken im Stadion wesentlich agiler Fußball spielen als die Deutschen.

5. Risiko: Verständigung auf dem Platz

Ohrenbetäubend: Die südafrikanische Vuvuzela

Ohrenbetäubend: Die südafrikanische Vuvuzela

Eigentlich sind die ohrenbetäubend lauten Tröten, die sogenannten Vuvuzelas, mit denen südafrikanische Fans ihre Mannschaft „Bafana Bafana“ unterstützen, in den Stadien verboten. Für die Fußball Weltmeisterschaft 2010 wird aber eine Ausnahme gemacht. Ergebnis: Man wird in den Stadien sein eigenes Wort nicht mehr verstehen – und die deutschen Spieler werden sich nur in Gebärdensprache verständigen können. Ein echtes Handicap, wenn man sonst nur gewöhnt ist, sich gegenseitig anzubrüllen.

6. Risiko: Ernährung

Sicherlich werden unsere Fußballprofis von den aufgeschlossenen und gastfreundlichen Einheimischen einmal zum Nationalgericht, dem „Braai“ eingeladen. Dummerweise klingt das afrikaanse Wort „Braai“ in unseren Ohren nach „Brei“. Nicht sehr lecker. Daher werden unsere Fußballer die Einladung freundlich, aber bestimmt, ablehnen.

Schade eigentlich, denn die Südafrikaner sind echte Fleischesser. beim sogenannten „Braai“ handelt es sich daher um ein Barbecue: Es wird gegrillt, was das Zeug hält. Die gegnerischen Mannschaften, die diesen Einladungen folgen, bekommen also wahre Proteinbomben vorgesetzt und werden damit auf dem Spielfeld mehr Energie haben als die Deutschen.

7. Risiko: Fehlende Fans

Südafrika ist ein riesiges Land, das von der Fläche her etwa so groß ist wie Frankreich und Spanien zusammen. Die Austragungsorte für die Spiele liegen weit auseinander und viele Fans werden sich bei der Reiseplanung verkalkulieren, falsch abbiegen und vermutlich in Simbabwe landen. Damit fehlt die wichtige Unterstützung deutscher Fans bei den Spielen.

8. Risiko: Falsches Stadion

Mit ihrer Motivation und der Unterstützung der südafrikanischen Fans ist Bafana Bafana unschlagbar

Mit ihrer Motivation und der Unterstützung der südafrikanischen Fans ist Bafana Bafana unschlagbar

Deutsche sind es gewohnt, dass jede Stadt nur ein Stadion besitzt. Man folgt einfach der Beschilderung zum Stadion –und schon ist man da. Johannesburg dagegen kann mit zwei großen Stadien aufwarten, die auch beide Austragungsorte bei der Fußball WM sind. Das wird zur Folge haben, dass sich entweder die deutschen Fans wundern, warum ihre Mannschaft in anderen Farben spielt – oder die deutsche Mannschaft nicht verstehen kann, warum trotz ihrer guten Leistung kein Fan mehr den Weg ins Stadion findet.

9. Risiko: Ansteckende Freundlichkeit

Südafrikaner sind unglaublich freundlich. Da kann es einem schonmal passieren, dass einem Fremde auf der Straße erklären, dass man ein besonders schönes Sweatshirt trägt. Oder ein Wagen bleibt plötzlich an einer Kreuzung stehen, das Seitenfenster wird herunter gekurbelt und die Insassen erklären dem verblüfften Passanten, dass sie seinen Bart besonders schön finden.

Diese Freundlichkeit ist ansteckend und wird auch unsere deutsche Nationalmannschaft nicht unberührt lassen. Ergebnis: Anstatt Fußball zu spielen, werden sich die Fußballer im Stadion gegenseitig Komplimente über die gelungene Farbkombination der Trikots machen – oder Tipps austauschen, mit welchem Waschmittel die Fußballsocken derart kuschelweich werden.

10. Risiko: Affen nicht ernst nehmen

Affen kapern gerne auch mal den Mannschaftsbus der deutschen Fußball Nationalelf

Affen kapern gerne auch mal den Mannschaftsbus der deutschen Fußball Nationalelf

Allen Warnungen zum Trotz lässt die deutsche Fußball-Nationalelf bei ihrer Sightseeing-Tour zum Kap der Guten Hoffnung für einen Moment die Türe zum Bus offen. Ein entscheidender Fehler: Der Bus wird von einer Gruppe Affen („Baboons“) gekapert, die sich fortan als Deutsche Nationalelf ausgibt. Leider fehlt ihr die Disziplin, um innerhalb der kurzen Zeit die gemeinsamen Trainingsdefizite wieder aufzuholen. Das Ergebnis: Die deutsche Nationalelf scheidet bereits nach der Vorrunde aus und muss sich auf den Nachhauseweg machen.

Ein aufgeweckter Grenzbeamter in Deutschland wird jedoch bei der Überprüfung der Reisepässe stutzig, sodass schlussendlich die Täuschung auffällt. Die deutsche Nationalelf wird im Cape of Good Hope Nature Reserve gefunden, wo sie sich als Rudel über die Wagen unbedarfter Touristen hergemacht und von deren Vorräten gelebt hat.

Mit diesen 10 Gründen ist somit eindeutig bewiesen, dass die deutsche Fußball-Nationalelf nicht den Hauch einer Chance hat, bei der Fußball WM 2010 in Südafrika über die Vorrunde hinauszukommen.

Wenn Du diese Liste zu ernst genommen hast, sei Dir dringend empfohlen, ebenfalls den Weg nach Südafrika anzutreten. Zum einen, damit Du Deutschland tatkräftig unterstützen und all diese Fehler vermeiden kannst. Zum anderen, weil Südafrikaner gerne und viel lachen – und mit Dir zusammen über diese „geheime Liste“ schmunzeln werden.


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