Südafrika entdecken – kennen – lieben lernen

Jahresarchive: 2012

Südafrika – Das Land der vielen Sprachen

© poby81 - Fotolia com

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Die Republik Südafrika ist ein ungeheuer vielfältiges Land, das atemberaubende Landschaften, moderne Großstädte und eine nahezu unvergleichbare Tier- und Pflanzenwelt in sich vereinigt. In Südafrika findet man Wüsten, Savannen, Lagunen und Regenwälder sowie vegetationsreiche Täler und hohe Gebirgsketten, man kann entlang ausgedehnter Küstenstriche traumhafte Badestrände genießen oder einen der zahlreich vertretenen Nationalparks erkunden. Die Südspitze Afrikas ist darüber hinaus Heimat vieler verschiedener ethnischer Gruppen, die wiederum zahlreiche Sprachen sprechen und wird deshalb oft mit dem Begriff „Regenbogennation“ umschrieben. Viele Südafrikaner sprechen selbst mehrere Sprachen. Obwohl dem Gesetz nach alle elf Sprachen gleichbedeutend sind, nimmt die Bedeutung des Englischen zu. Das südafrikanische Englisch weist zwar manche Eigenheiten auf – zum Beispiel sind manche Wörter dem Afrikaans entlehnt –  wird aber im Großen und Ganzen deutlich artikuliert und ist gut verständlich.

Alles eine Frage der Kommunikation – Englisch ist ein Guter Anfang

Sich in Südafrika verständlich zu machen, scheint auf den ersten Blick nicht ganz einfach, da es immerhin elf offizielle Landessprachen gibt. Allerdings kommt man vor allem in der Hauptstadt Kapstadt, aber auch in anderen touristischen Gebieten mit Englisch gut zurecht. Verstanden werden darüber hinaus meist Holländisch und teilweise sogar Deutsch. Wenn man seine Englischkenntnisse vor seinem Urlaub noch etwas auffrischen möchten dann lohnt sich ein Besuch bei http://wallstreetinstitute.de.

Die Geschichte der Sprachen in Südafrika

Um die Entwicklung dieser Sprachenvielfalt nachvollziehen zu können, ist ein Blick in die Geschichte der Region hilfreich. Im südafrikanischen Gebiet haben sich im Lauf der Zeit nämlich sehr viele unterschiedliche Nationalitäten und Völker angesiedelt, ein Umstand, der nachhaltigen Einfluss auf Sprachentwicklung und Sprachwandel hatte. Beispielsweise ließen sich Engländer, Holländer und Portugiesen in Südafrika nieder, darüber hinaus kamen aber immer wieder auch Sklaven aus Madagaskar oder Ostafrika. Das Zusammenleben vieler sehr unterschiedlicher Volksgruppen führte zu Veränderungen im Sprachgebrauch und ließ neue Sprachvariationen entstehen.

Afrikaans – Eine Sprache mit vielen Einflüssen

Das nach wie vor gängige Afrikaans entwickelte sich im Laufe des 17. Und 18. Jahrhunderts. Afrikaans entstand vorwiegend aus der holländischen Sprache, weist aber auch Elemente aus dem Deutschen, Französischen, Portugiesischen sowie Malaysischen Sprachraum auf. Deshalb gelingt es Europäern, die dem Deutschen oder Niederländischem mächtig sind, bei auf Afrikaans geführten Dialogen oft erstaunlich viel zu verstehen. Afrikaans und Englisch galten bereits während der Apartheid als Amtssprachen, daneben entwickelten sich jedoch neun weitere Sprachen – Zulu, Siswati, Sesotho, Setswana, Sepedi, Xhosa, Ndebele, Tshivenda sowie Tsonga. Davon sind Zulu und Xhosa die beiden größten Sprachen.


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Urlaubsplanung Südafrika Reise

Die richtige Planung ist die halbe Miete

Eine Fernreise wie nach Südafrika macht man nicht alle Tage. Das ist nicht gerade so, als würde man ins Sauerland oder in die Alpen verreisen. Und so sollte eine vernünftige Urlaubsplanung den Anfang für jede Südafrika-Reise darstellen.

Am Anfang sollte die Überlegung stehen, ob Sie individuell reisen, oder lieber einen All-inclusive-Urlaub buchen möchten. Denn auch für das südliche Afrika gibt es genügend Anbieter, die mit fertig geschnürten Paketen das Verreisen vereinfachen.

Blick auf Kapstadt von Bloubergstrand aus

Blick auf Kapstadt von Bloubergstrand aus

Gerade für diejenigen Reisenden, die mit ihrem ersten Flug nach Südafrika Neuland betreten, bietet sich ein All-Inclusive-Paket an. Es garantiert meist, dass Sie die touristischen Höhepunkte erleben werden und Sie müssen sich nicht um die Buchung von Hotels, Inlandsflügen und Mietwagen kümmern. Auch für Selbstfahrer gibt es solche Pakete. Sicherlich ein entscheidender Vorteil, denn so können Sie sich die Fahrtstrecken selbst ein wenig einteilen und sind nicht gezwungen, immer dann aufzubrechen, wenn die Gruppe weiterreisen möchte.

Für Individualtouristen, die auf eigene Faust das Land bereisen möchten, empfiehlt es sich, sich zunächst anhand geeigneter Literatur wie Reiseführern, Kartenmaterial etc. einen Überblick zu verschaffen, was Sie alles sehen möchten.

Unser Tipp: Versuchen Sie nicht, alle Sehenswürdigkeiten in einen 3-Wochen-Besuch zu packen. Das ist zum einen nicht machbar, wird zu stressig und die Erholung bleibt auf der Strecke. Südafrika ist groß und hat viel zu bieten – und Sie kämen ja vermutlich auch nicht auf die Idee, die wichtigsten touristischen Highlights von halb Europa innerhalb von 20 Tagen erleben zu wollen.

Hier eine kleine Checkliste, die uns selbst bei der Planung unserer Routen immer wieder geholfen hat:

1. Ziele festlegen

Was möchten Sie sehen, wohin möchten Sie reisen? Nehmen Sie lieber ein Ziel weniger als eines zu viel in Ihre Planung auf.

2. Aufenthaltsdauer für jedes Ziel festlegen

Wieviel Zeit möchten Sie an diesem oder jenem Ort verbringen? Bedenken Sie hier schon die Fahrtzeiten am Ankunft- und Abfahrtstag. Schließlich sind Sie nicht auf einer Afrika-Ralley, sondern möchten möglichst viele schöne Eindrücke von diesem Land wieder mit nach Hause nehmen.

3. Route festlegen

Versuchen Sie, Ihre Ziele in eine geeignete Reihenfolge zu bringen. Überlegen Sie, ob Sie größere Strecken ohne Ziele in Ihrer Planung nicht besser mit dem Flugzeug überwinden möchten, um Zeit zu sparen. Machen Sie sich eine Liste mit den einzelnen zur Verfügung stehenden Tagen und tragen Sie ein, wo Sie wann sein werden und welche Tage „Reisetage“ für die Weiterreise zum nächsten Ziel sind. Stellen Sie außerdem sicher, dass Sie nicht zu lange an einem Stück im Auto unterwegs sind. Lieber eine Zwischenübernachtung einplanen – dann können Sie auch die Fahrt mehr genießen.

4. „Zeitliches Budget“ überprüfen

Prüfen Sie, ob Sie alle Ziele und Reisetage in Ihre Planung unterbringen können. Kürzen Sie ggf. um Ziele, die für Sie nicht oberste Priorität haben.

5. Langstreckenflug buchen

Unserer Erfahrung nach ist es immer gut, den Langstreckenflug als erstes zu buchen. Denn was hilft es Ihnen, wenn Sie schon alle Unterkünfte gebucht haben – und in Südafrika ist es üblich, diese Buchungen mit einer Anzahlung per Kreditkarte zu sichern – aber dann keinen Flug mehr für den geplanten Reisezeitraum bekommen?

6. Nationalparks buchen

Als erstes sollten Sie die Nationalparks buchen, da diese teilweise schon sehr früh ausgebucht sind. Wenn dies der Fall sein sollte, versuchen Sie am besten, Ihre Route ein klein wenig umzustellen, um zu einem anderen Zeitpunkt im Park anzukommen. Vielleicht ist für diese Zeit dann noch eine Unterkunft für Sie frei.

7. Unterkünfte buchen

Recherchieren Sie im Internet nach geeigneten Unterkünften und schauen Sie – z.B. auf www.tripadvisor.com – nach Bewertungen anderer Gäste. So können Sie recht einfach eine gute Unterkunft finden, die in Ihr Budget passt.

8. Inlandsflüge buchen

Sie müssen nicht zwingend mit SAA fliegen. Auch in Südafrika gibt es ein paar Billigflieger wie Kulula oder 1time, die zu günstigeren Konditionen die Hauptrouten bedienen.

9. Mietwagen buchen

Vergleichen Sie die Konditionen im Internet – insbesondere auch hinsichtlich Selbstbeteiligung im Schadensfall. Außerdem fallen ggf. Einmalmieten an, wenn Sie Ihren Mietwagen in einer anderen Stadt als bei Anmietung zurückgeben.

Eine Individualreise in Südafrika zusammenzustellen ist nicht wirklich schwierig. Es kostet ein wenig zeitlichen Aufwand, der sich aber nach unserer Erfahrung lohnt.

Wir wünschen einen schönen Urlaub am schönsten Ende der Welt!


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Cape Paradise Lodge – Cape Town

Cape Paradise is a centrally located lodge in the beautiful city of Cape Town. Situated on the tranquil slopes of Table Mountain, it offers the guest magnificent views within a quiet haven. Surrounded by lush vegetation and accompanied by a refreshing pool, Cape Paradise is the perfect place to relax. It is an ideal retreat for those who wish to be close to all Cape Town’s magnificent activities on offer, as a short 30 minute walk will put you in the heart of Cape Town.


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Freiwilligenarbeit: Naturschutz und Sozialwesen in Südafrika unterstützen



In Südafrika gibt es viele Möglichkeiten sich im Zuge von Freiwilligenarbeit zu engagieren. Zahlreiche Projekte zur Unterstützung des Tier- und Naturschutzes sowie des Sozialwesens leben von dem Einsatz freiwilliger Helfer. Um in einem solchen Projekt mitzuwirken, müssen einige Voraussetzungen erfüllt werden. Volunteers sollten über 18 Jahre alt sein, eine hohe Einsatzbereitschaft zeigen und über mittlere Englischkenntnisse verfügen. Bei vielen Projekten wird außerdem körperliche Belastbarkeit vorausgesetzt. Wer all diese Bedingungen erfüllt, muss sich nur noch für eins der zahlreichen Projekte vor Ort entscheiden.


Eine Option ist Freiwilligenarbeit mit Stepin. Stepin ist eine Jugendaustauschorganisation mit Sitz in Bonn, die verschiedene Volunteer-Projekte in Südafrika anbietet. Der Einsatz ist bereits ab zwei Wochen möglich.

Soziale Arbeit im Township macht Spaß

Soziale Arbeit im Township macht Spaß

Im Township-Projekt in Kapstadt steht beispielsweise die Hilfe für Jugendliche und Kinder im Vordergrund. Volunteers können hier den Lehrern an Grundschulen unter die Arme greifen oder sogar selbst unterrichten. Mit Geduld und Kreativität soll das Leben der Kinder im Township angenehmer gemacht werden. Aber auch die Jugendarbeit im Bereich Sport ist möglich, Teamgeist und Konfliktlösung stehen hier im Vordergrund.


Für Fußballbegeisterte bietet sich das spezielle Fußball-Projekt an, bei dem die Kinder aus den Townships durch Trainingsstunden und Ligaspiele Teamgeist und Verantwortung vermittelt bekommen. Bei diesem Projekt werden allerdings Fußballkenntnisse, als Spieler oder Trainer, vorausgesetzt.Ein weiteres besonderes Projekt ist „Therapeutisches Reiten“. Dabei soll die Mobilität von Kindern mit körperlicher Behinderung verbessert werden. Volunteers helfen bei Reitstunden mit speziell ausgebildeten Pferden und kümmern sich auch um die Pflege und Fütterung dieser.


Als freiwilliger Helfer ist es auch möglich, sich für den Natur- und Tierschutz in Südafrika einzusetzen. Im Wildlife-Projekt am Ostkap dreht sich alles um Südafrikas „Big Five“: Elefanten, Nashörner, Büffel, Löwen und Leoparden. Volunteers helfen unter anderem bei der Datenerhebung zu Population und Lebensraum der Tiere, nehmen an Bush Walks und Game Drives teil und unterstützen die Mitarbeiter bei Maßnahmen gegen Erosion. Luxus dürfen freiwillige Helfer hier allerdings nicht erwarten: die Unterbringung während des Projekts erfolgt direkt auf dem Gelände des Reservats und bei gutem Wetter wird am Lagerfeuer gecampt.


Beim Pinguin-Schutzprojekt steht der Schutz einheimischer Vogelarten im Vordergrund. Das Projekt am Westkap hat sich die Pflege und den Schutz von verwaisten oder verletzten Vögeln zur Aufgabe gemacht. Volunteers helfen den Mitarbeitern bei der täglichen Arbeit und übernehmen Aufgaben wie beispielsweise das Gefieder der Seevögel von Öl zu befreien und die Fütterung der Pinguine.


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Mit dem Mietwagen durch Südafrika

Es gibt viele Gründe, Land und Leute Südafrikas zu erleben: Das großartige Wetter und die überwältigende Szenerie sind nur zwei davon. Wer sich entschließt, Südafrika mit dem Auto zu erkunden, bekommt die Chance, die überwältigende Natur des Landes aus nächster Nähe zu erleben. Prinzipiell ist es möglich, auf eigene Faust mit dem Mietwagen durch Südafrika zu fahren – doch sollten Touristen, die sich in dieses Abenteuer stürzen, einige Grundsätze beachten.

Auto mieten in Südafrika

Auch in Südafrika ist es problemlos, möglich, einen Mietwagen über eine der international renommierten Autovermietungen zu mieten. Die meisten Autovermietungen sind bei den Hauptflughäfen und im Stadtzentrum ansässig. Autos können hier angemietet und bei einer anderen Filiale der Autovermietung wieder abgegeben werden. Es ist ratsam, die angebotene Versicherung abzuschließen, wenn man nicht bereits selbst eine geeignete Versicherung besitzt. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann das Auto auch vor der Reise über das Internet vorbestellen.

Internationaler Führerschein

In Südafrika wird je Art von Führerschein akzeptiert, vorausgesetzt, er enthält ein Foto und die Unterschrift des Führerscheinhalters und ist auf Englisch oder in Englisch authentifiziert. Um bei einer Autovermietung ein Auto anmieten zu können, ist jedoch ein internationaler Führerschein notwendig. Informieren Sie sich im Zweifelsfall im Vorfeld bei der Autovermietung. Denken Sie daran, dass alle Personen, die den Mietwagen fahren sollen, im Vorfeld bei der Autovermietung angegeben werden müssen.

Fahren in Südafrika

Südafrika ist ein großes Land, das sich nicht an einem Tag erkunden lässt. Planen Sie Ihre Reise deshalb sorgsam, wenn Sie nicht daran gewöhnt sind, lange Strecken am Stück zu fahren. Während die nationalen Hauptstraßen in guter Verfassung sind, ist der Zustand der ländlichen Straßen meistens sehr schlecht. Die „Automobile Association of South Africa“ bietet nützliche Karten und Reiseführer für Touristen an. Viele der Nationalstraßen erheben außerdem Zollgebühren. Erkundigenden Sie sich über die Höhe der Gebühren, bevor Sie losfahren, und stellen Sie sicher, dass Sie eine Kreditkarte oder Bargeld mit sich führen.

Verkehrslage

Besonders in großen Städten ist mit einem sehr hohen Verkehrsaufkommen und einer tendenziell chaotischen Verkehrslage zu rechnen. Fahren Sie deshalb nur in Großstädte, wenn Sie über Erfahrung mit derartigen Verkehrslagen haben. Informieren Sie sich ggf. im Vorfeld über nationale Eigenheiten im Straßenverkehr. So ist es z.B. üblich, auf den linken Seitenstreifen auszuweichen, wenn sich von hinten schnellere Fahrzeuge näheren.

Verkehrsregeln

Deutsche Autofahrer sollten beachten, dass in Südafrika der Linksverkehr herrscht. Entsprechend haben Autos, die in Südafrika angemietet werden, das Lenkrad auf der rechten Seite, während die Schaltung mit der linken Hand betätigt wird. All Entfernungs- und Geschwindigkeitsangaben sind in Kilometer, ganz wie in Deutschland. Auch in Südafrika herrscht Anschnallpflicht. Überdies ist das Telefonieren mit einem Mobiltelefon während der Fahrt verboten, es sei denn, Sie verwenden eine Freisprechanlage. Die Promillegrenze liegt in Südafrika bei 0,5 Promille. Zwar sind Verkehrskontrollen selten, doch wird man erwischt, kann es sehr teuer werden. Auf den südafrikanischen Highways gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 120 km/h, auf Landstraßen liegt das Limit bei 100 km/h, in besiedelten Gebieten bei 60 km/h. Wenn Sie in einem Mietwagen die Geschwindigkeit überschreiten, bezahlt die Autovermietung in der Regel die Rechnung und belastet dann anschließend ihre Kreditkarte – zuzüglich einer Verwaltungsgebühr allerdings.

Tankstellen

In Südafrika gibt es bei Tankstellen in der Regel keine Selbstbedienung. Ein Angestellter der Tankstelle wird Ihr Auto betanken, und, wenn Sie möchten, das Öl kontrollieren, den Reifedruck prüfen und ihre Frontscheibe reinigen. Informieren Sie sich in Ihrem Reiseführer oder bei der Autovermietung, wie viel Trinkgeld für diese kleinen Dienstleitungen erwartet wird. Tankstellen findet man in Südafrika sowohl an den Hauptstraßen als auch in ländlichen Gebieten. Viele haben 24 Stunden geöffnet. Allerdings können die Entfernungen zwischen den Tankstellen wesentlich größer sein als in Deutschland, es ist deshalb empfehlenswert, stets den Tankstand zu kontrollieren, wenn man an eine Tankstelle vorbeifährt. Bitte beachten Sie, dass Tankstellen in Südafrika im Regelfall keine Kreditkarten akzeptieren.

Sicherheit

Südafrika hat eine besonders hohe Rate an Unfällen und Unfallopfern pro Jahr. Fahren Sie deshalb defensiv und mit äußerster Vorsicht, besonders bei Nacht. Achten Sie jederzeit auf Fahrradfahrer, Fußgänger oder andere Verkehrsmittel. Gerade Fahrer von Minibussen oder Taxis können sich völlig unvorhersehbar verhalten. Gerade im ländlichen Südafrika kommt es außerdem vor, dass sich Wachhunde, Hühner, Schafe, Pferde oder andere Tiere auf der Straße aufhalten. In bestimmten Gebieten überqueren außerdem große Antilopen die Straße. Achten Sie auf die entsprechenden Warnschilder (die eine springende Antilope zeigen). Schließen Sie während der Fahrt alle Türen und Fenster von Innen, besonders in Städten und bei Ampeln, nehmen Sie niemals Anhalter mit und melden Sie Vorfälle am Straßenrand bei der Polizei, statt selbst anzuhalten.


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