Südafrika entdecken – kennen – lieben lernen

Monatsarchive: Oktober 2012

Südafrika – Das Land der vielen Sprachen

© poby81 - Fotolia com

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Die Republik Südafrika ist ein ungeheuer vielfältiges Land, das atemberaubende Landschaften, moderne Großstädte und eine nahezu unvergleichbare Tier- und Pflanzenwelt in sich vereinigt. In Südafrika findet man Wüsten, Savannen, Lagunen und Regenwälder sowie vegetationsreiche Täler und hohe Gebirgsketten, man kann entlang ausgedehnter Küstenstriche traumhafte Badestrände genießen oder einen der zahlreich vertretenen Nationalparks erkunden. Die Südspitze Afrikas ist darüber hinaus Heimat vieler verschiedener ethnischer Gruppen, die wiederum zahlreiche Sprachen sprechen und wird deshalb oft mit dem Begriff „Regenbogennation“ umschrieben. Viele Südafrikaner sprechen selbst mehrere Sprachen. Obwohl dem Gesetz nach alle elf Sprachen gleichbedeutend sind, nimmt die Bedeutung des Englischen zu. Das südafrikanische Englisch weist zwar manche Eigenheiten auf – zum Beispiel sind manche Wörter dem Afrikaans entlehnt –  wird aber im Großen und Ganzen deutlich artikuliert und ist gut verständlich.

Alles eine Frage der Kommunikation – Englisch ist ein Guter Anfang

Sich in Südafrika verständlich zu machen, scheint auf den ersten Blick nicht ganz einfach, da es immerhin elf offizielle Landessprachen gibt. Allerdings kommt man vor allem in der Hauptstadt Kapstadt, aber auch in anderen touristischen Gebieten mit Englisch gut zurecht. Verstanden werden darüber hinaus meist Holländisch und teilweise sogar Deutsch. Wenn man seine Englischkenntnisse vor seinem Urlaub noch etwas auffrischen möchten dann lohnt sich ein Besuch bei http://wallstreetinstitute.de.

Die Geschichte der Sprachen in Südafrika

Um die Entwicklung dieser Sprachenvielfalt nachvollziehen zu können, ist ein Blick in die Geschichte der Region hilfreich. Im südafrikanischen Gebiet haben sich im Lauf der Zeit nämlich sehr viele unterschiedliche Nationalitäten und Völker angesiedelt, ein Umstand, der nachhaltigen Einfluss auf Sprachentwicklung und Sprachwandel hatte. Beispielsweise ließen sich Engländer, Holländer und Portugiesen in Südafrika nieder, darüber hinaus kamen aber immer wieder auch Sklaven aus Madagaskar oder Ostafrika. Das Zusammenleben vieler sehr unterschiedlicher Volksgruppen führte zu Veränderungen im Sprachgebrauch und ließ neue Sprachvariationen entstehen.

Afrikaans – Eine Sprache mit vielen Einflüssen

Das nach wie vor gängige Afrikaans entwickelte sich im Laufe des 17. Und 18. Jahrhunderts. Afrikaans entstand vorwiegend aus der holländischen Sprache, weist aber auch Elemente aus dem Deutschen, Französischen, Portugiesischen sowie Malaysischen Sprachraum auf. Deshalb gelingt es Europäern, die dem Deutschen oder Niederländischem mächtig sind, bei auf Afrikaans geführten Dialogen oft erstaunlich viel zu verstehen. Afrikaans und Englisch galten bereits während der Apartheid als Amtssprachen, daneben entwickelten sich jedoch neun weitere Sprachen – Zulu, Siswati, Sesotho, Setswana, Sepedi, Xhosa, Ndebele, Tshivenda sowie Tsonga. Davon sind Zulu und Xhosa die beiden größten Sprachen.


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