Südafrika entdecken – kennen – lieben lernen

Afrika

Südafrika – Die ganze Welt in einem Land

Willkommen auf unserem Südafrika-Blog – schön, dass Sie vorbeischauen!

Viele Reisen nach und duch Südafrika haben uns immer mehr gezeigt, wie traumhaft schön dieses Land an der Südspitze des afrikanischen Kontinents ist. Und vor allem auch, wie liebenswert und freundlich seine Menschen sind.

Fröhliche Schulkinder in Kapstadt

Fröhliche Schulkinder in Kapstadt

Leider weiß man hierzulande noch immer viel zu wenig über dieses tolle Land. Und das möchten wir mit diesem Blog ändern. Wir hoffen, dass sich ganz viele Menschen auf diesen Blog “verirren” werden. Machen Sie mit – werden Sie zum “Botschafter” für Südafrika, indem Sie:

  • mit anderen Menschen ihre Erfahrungen und Tipps aus und über Südafrika teilen
  • Reiseberichte und Fotos in diesen Blog einstellen
  • anderen Menschen von diesem Blog berichten
  • oder einfach nur von den hier gebotenen Informationen für Ihr Wissen – oder Ihre nächste Reise nach Südafrika profitieren

Wir freuen uns auf Ihre rege Beteiligung!

Herzlichst, Ihr
Olaf Schumann

P.S.:  Das Traumland Südafrika kann man übrigens auch im Rahmen von Kreuzfahrten prima entdecken und bereisen.


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africologneFESTIVAL vom 17.-27. Juni in Köln

Vom 17. bis zum 27. Juni findet zum dritten Mal das afrikanische Tanz- und Theaterfestival africologne statt, bei dem rund 70 KünstlerInnen aus 10 verschiedenen, vorrangig afrikanischen Ländern auftreten werden.

Das Festival ist in drei Schwerpunkte unterteilt:

  1. Unter dem Motto „Das Ende der Geduld“ wird Protestbewegungen und dem politischen Wandel in (West-) Afrika eine Plattform geboten. Filme, Theaterstücke (u.a. die Eröffnungsproduktion Nuit blanche à Ouagadougou aus Burkina Faso und die Theaterproduktion Coma bleu aus der Republik Kongo), Gespräche und Diskussionen werden einen authentischen Einblick in die Umsturz-bewegungen und deren Folgen in (west-) afrikanischen Länder bieten. Mit aktuellen Bildern und Geschichten derjenigen, die an vorderster Front dabei waren und es immer noch sind, zeigen wir die Kraft und Vitalität der Bewegungen, die in der allgem. Presseberichterstattung derzeit zu kurz kommt.
  1. Das „Coltan-Projekt“ ist ein internationales Theaterprojekt rund um den kostbaren Rohstoff Coltan, der in nahezu allen hochtechnischen Geräten steckt und Treibstoff unserer kommunikativen Gesellschaft ist, gleichfalls aber auch Treibstoff für Ausbeutung, Kinderarbeit und Finanzierungs-mittel militärischer und kriegerischer Auseinandersetzungen in Zentralafrika. In zwei Theater-Produktionen Coltan-Fieber (Insz.: Jan-Christoph Gockel) und Musika (Insz.: Aristide Tarnagda) wird der Weg des Coltans aus den Minen im Osten der Demokratischen Republik Kongo, über die Weiterverarbeitung in China, bis zu unseren Mobiltelefonen. Nach der Uraufführung im Okt./Nov. 2014 in Burkina Faso wurden beide Produktionen im Dezember 2014 in beiden Kongo-Republiken gespielt und lösten beim Publikum starke, teils sehr emotionale, Reaktionen aus. Eine Filmdokumentation von Christian Hennecke über die Entwicklung des Gesamtprojekts in Deutschland, Burkina Faso und im Kongo wird ebenfalls gezeigt.
  1. Den dritten Schwerpunkt bildet das Tanztheater Rue Princesse aus der Elfenbeinküste. Es ist ein gewaltiges Tanzspektakel, das das Lebensgefühl und den Freiheitsgeist der Jugendlichen von der Elfenbeinküste direkt in das limbische System transportiert. „Coupé-Décalé“ ist der wilde Tanz der wirklichen Rue Princesse in Abidjan, der jeden packt, der ihn sieht. Der aus Paris reimportierte Tanzstil steht für Freiheit – Freiheit der Gedanken, der Sexualität, der Politik, des Lebens.

Wie bereits bei den letzten beiden Ausgaben wird es neben dem Hauptprogramm ein ausgeprägtes Rahmenprogramm geben, das Lesungen, Vorträge, Ausstellung und Workshops umfasst. Alle Produktionen (die meisten sind auf Französisch) werden deutsch übertitelt. Nach jeder Aufführung gibt es ein Publikumsgespräch mit den beteiligten KünstlerInnen.

Der Kartenvorverkauf hat am 07.05.2015 begonnen. Siehe auch www.theater-im-bauturm.de oder tel. Kartenreservierung: 0221-524242


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Theaterprojekt in Köln: COLTAN-Fieber oder Mein Handy und der Krieg im Kongo

Copyright: Carsten Karbach

Copyright: Carsten Karbach

Anfang Juli präsentiert das Theater im Bauturm in Köln mit dem internationalen Theaterprojekt „COLTAN-Fieber oder Mein Handy und der Krieg im Kongo“ (AT) ein wirklich spannendes Theaterprojekt.

Das erste Mal zur Aufführung kommt es am 3. Juli um 19 h erstmals im Theater im Bauturm in Köln.

Darüber hinaus findet am 2. Juli im Rautenstrauch-Joest-Museum eine Diskussionsveranstaltung „Blutcoltan- Mein Handy und der Krieg im Kongo“ statt.

Kartenreservierungen unter buchal@theater-im-bauturm.de

Weiter Informationen zu diesem interessanten Projekt gibt es unter http://www.theater-im-bauturm.de/index.py?eventID=00772


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Eine Safari durch Südafrika

Ein Kindheitstraum wurde endlich wahr: Eine Reise zu den Tieren nach Afrika

Giraffe im Krüger Nationalpark

Giraffe im Krüger Nationalpark

Schon seit meiner frühsten Kindheit, stark beeindruckt von den Tierfilmen eines Bernhard Grzimek und Heinz Sielmann, träumte ich ständig davon, eines Tages selbst die im Fernsehen bereits vielfach bewunderte Fauna und Flora des südlichen Afrikas mit eigenen Augen zu entdecken. Es sollten jedoch noch einige Jahre ins Land ziehen, bis mir Berufsleben und Bankkonto die Verwirklichung dieses Traumes erlauben sollten. Im Anschluss plante ich noch einen dreitägigen Zwischenstopp in Kapstadt, bevor es wieder zurück in die Heimat gehen sollte. Vergangenes Jahr im Dezember war es nun endlich so weit, Anfang des Monats bestieg ich das Flugzeug, welches mich in langen 18 Stunden via London zum größten afrikanischen Flughafen OR Tambo International Airport in Johannesburg brachte. Erschöpft, aber doch sehr glücklich, endlich mein Ziel erreicht zu haben, nahm ich meinen Anschlussflug zum Kruger Mpumalanga International Airport in Nelspruit – im Nordosten Südafrikas und nur eine kurze Autofahrt vom Park entfernt, wo ich freundlich von der Reiseleitung empfangen wurde. Nach kurzer Fahrt erreichten wir die Jock Safari Lodge, die älteste Privat-Lodge im Nationalpark, genau an der Einmündung der beiden Flüsse Mitomeni und Biyamiti. Die nächsten zwei Tage gewöhnte ich mich zunächst an die Hitze und genoss die imposante Aussicht sowie die ausgezeichnete Verpflegung. Höhepunkt am zweiten Tag war natürlich die 4-stündige Safari in der Umgebung, besonders interessant fand ich die uralten Felsenmalereien der Buschmänner sowie die zahlreichen Amphibien und Reptilien entlang der Flussufer.

Nicht in meinen kühnsten Träumen hätte ich diese Vielfalt für möglich gehalten

Am dritten Tag ging die Reise frühmorgens weiter zum sehr luxuriösen Zeltcamp Hamiltons in Mluwati oberhalb des Flusses Nwatswitsonto im Zentrum des Parks, welches mit Möbeln und Antiquitäten aus dem 19. Jahrhundert äußerst anspruchsvoll ausgestattet ist. Auf der anschließenden Safari am Vormittag bekam ich das erste Mal in meinem Leben Wildhunde, Löwen, Leoparden und Hyänen in freier Wildbahn zu sehen. Nach der Rückkehr ins Camp gönnte ich mir eine entspannende Wellnessbehandlung und aß ausgezeichnet zu Mittag. Am frühen Abend stand eine weitere Tour auf dem Programm, angesichts der überwältigenden Vielfalt an Wild- und Wasservögeln wie etwa Marabus, Storchen, Reihern, Pelikanen, Adlern, Gänsen und Geiern war ich schier sprachlos vor Glück. Nach einem Schlummertrunk unter dem fantastisch leuchtenden Sternenhimmel schlief ich innerhalb weniger Minuten ein. Bestens ausgeruht ging es am vierten Tag nach einem üppigen Frühstück erneut auf Erkundungsreise. Aus den durch die erwachende Landschaft fahrenden Jeeps sahen wir immer wieder einzelne Gruppen von Antilopen, Gnus, Zebras und Giraffen in wenigen Hundert Meter Entfernung. Sogar ein paar der seltenen Nashörner und eine große Herde Elefanten gaben sich in der jetzt bereits hell glänzenden Sonne die Ehre. Fast fühlte ich mich wie in die Erzählungen des Dschungelbuchs von Rudyard Kipling versetzt, die ich als Kind ungeduldig Seite für Seite nahezu verschlungen hatte.

Eine Aussicht wie auf eine Kinoleinwand und Geparden auf der Golfplatz-Lichtung

Am fünften Tag wechselten wir nach einem zeitigen Aufbruch die Unterkunft und fuhren weiter in die Singita Lebombo Game Lodge am Fluss Nwanetsi in der Provinz Mpumalanga nahe der Lebomboberge. Hier im Osten und unweit der Grenzen zu den Nachbarländern Mosambik und Swasiland ist es grüner als im restlichen Parkgebiet. Die Gegend, die von den Einheimischen stolz „der Ort, an dem die Sonne aufgeht“ genannt wird, besticht durch ein märchenhaftes Panorama aus majestätisch aufragenden Bergen und vielen Flüssen und Gewässern. Die Zimmer der Lodge sind alle mit großen und bis zum Boden reichenden Fenstern versehen, aus denen man wie aus einem Adlerhorst einen atemberaubenden Blick auf die gesamte Umgebung hat. Ein Swimmingpool auf der gemütlichen Terrasse sorgt für angenehme Abkühlung, sehr gut gefallen haben mir auch die Freiluftduschen und die edle Einrichtung aus Stahl, Holz und Glas. Nach einem exquisiten Mittagessen und einem herrlich faulen Nachmittag am Pool ging es im Anschluss erneut auf eine Safari in der Umgebung. Besonders bekannt ist das Gebiet für seine vielen Geparden, diese bekam unsere kleine Gruppe auf der nahen Kori- und der etwas weiter entfernten sog. „Golfplatz“-Lichtung sogar gleich mehrfach zu Gesicht. Nach der Rückkehr und einem wahrhaften Gourmetdinner mit erlesenen Weinen schlief ich wieder wie ein Kleinkind und träumte in allen Farben des Regenbogens. Am vorletzten und sechsten Tag sahen wir bei einer weiteren Tour am frühen Morgen noch einmal eine Gruppe Elefanten an einem Wasserloch, die uns aber geflissentlich ignorierte.

Am siebten und leider letzten Tag der Safari wurde ich mit einigen anderen Reisenden nach Nelspruit gefahren. Auf meinem Flug nach Johannesburg wurde mir beim Blick aus dem Flugzeug auf die unendlichen Weiten der afrikanischen Steppe ganz wehmütig ums Herz, aber für die nächsten 3 Tage stand mir ja noch mein Besuch in Kapstadt bevor.


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Weine aus Südafrika

Ein Glas Lebensfreude

Nach einem anstrengenden Tag im Büro gibt es nichts Schöneres, als beim Glas Wein den Tag Revue passieren zu lassen. Wenn sich das Glas Weißwein oder Rotwein genauer angeschaut wird, kommt der Betrachter zum Entschluss, dass es doch ein ziemlich mühseliger Weg sein muss, bis der Wein in die Flasche gelangt. Weine aus Südafrika haben gegenüber anderen Weinsorten oft eine abenteuerliche Geschichte zu erzählen. Diese fing im 17. Jahrhundert mit ein paar Rebpflänzchen aus Frankreich an.

Weinkenner beurteilen Weine aus Südafrika mit sehr gut

Diese Pflänzchen liebten das Klima und den Boden, sodass recht schnell eine kleine Plantage aus den ehemaligen Setzlingen wurde. Mit viel Wissen und guten Boden wurden so bis zur Neuzeit immer mehr Qualitätsweine in Südafrika gekeltert. Dennoch wurde erst im Jahr 1994 der Weltmarkt für den hervorragenden Wein aus Südafrika geöffnet. Mit Ende der Apartheid wurde der Wein aus Südafrika zu einem weltweit edlen Produkt. Weinkenner und Weinkritiker bewerten bestimmte Weine, wie den Klassiker Pinotage sehr hoch in der Punkteskala. Neuheiten, wie Chenin Blanc stammen aus hochwertigen Plantagen und sind dennoch bezahlbar. Ein Genießer, der ein Glas Weißwein von dem köstlichen Rebsaft probiert, wird den knackigen Geschmack sofort erkennen.

Traditionsreich mit vollem Geschmack

Rotwein, wie der mittelschwere Cabernet Sauvignon stammen von Weingütern nähe Kapstadt. Der leichte Pflaumengeschmack überzeugt und lässt sich gut zu Fleisch genießen. Traditionsreich und zu kräftigen Käse, ist der trockene La Motte mit seinem leichten Vanillegeschmack. Ein edler Wein aus Südafrika ist ein Genuss der ganz besonderen Art. Mit viel Liebe zum Wein, wissen die Winzer in Südafrika genau welcher Boden und welches Klima für welche Rebsorte geeignet sind. So gibt es immer wieder köstliche Überraschungen oder traditionsreiche Klassiker auf die sich der Weinliebhaber freuen darf.


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Südafrika – Das Land der vielen Sprachen

© poby81 - Fotolia com

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Die Republik Südafrika ist ein ungeheuer vielfältiges Land, das atemberaubende Landschaften, moderne Großstädte und eine nahezu unvergleichbare Tier- und Pflanzenwelt in sich vereinigt. In Südafrika findet man Wüsten, Savannen, Lagunen und Regenwälder sowie vegetationsreiche Täler und hohe Gebirgsketten, man kann entlang ausgedehnter Küstenstriche traumhafte Badestrände genießen oder einen der zahlreich vertretenen Nationalparks erkunden. Die Südspitze Afrikas ist darüber hinaus Heimat vieler verschiedener ethnischer Gruppen, die wiederum zahlreiche Sprachen sprechen und wird deshalb oft mit dem Begriff „Regenbogennation“ umschrieben. Viele Südafrikaner sprechen selbst mehrere Sprachen. Obwohl dem Gesetz nach alle elf Sprachen gleichbedeutend sind, nimmt die Bedeutung des Englischen zu. Das südafrikanische Englisch weist zwar manche Eigenheiten auf – zum Beispiel sind manche Wörter dem Afrikaans entlehnt –  wird aber im Großen und Ganzen deutlich artikuliert und ist gut verständlich.

Alles eine Frage der Kommunikation – Englisch ist ein Guter Anfang

Sich in Südafrika verständlich zu machen, scheint auf den ersten Blick nicht ganz einfach, da es immerhin elf offizielle Landessprachen gibt. Allerdings kommt man vor allem in der Hauptstadt Kapstadt, aber auch in anderen touristischen Gebieten mit Englisch gut zurecht. Verstanden werden darüber hinaus meist Holländisch und teilweise sogar Deutsch. Wenn man seine Englischkenntnisse vor seinem Urlaub noch etwas auffrischen möchten dann lohnt sich ein Besuch bei http://wallstreetinstitute.de.

Die Geschichte der Sprachen in Südafrika

Um die Entwicklung dieser Sprachenvielfalt nachvollziehen zu können, ist ein Blick in die Geschichte der Region hilfreich. Im südafrikanischen Gebiet haben sich im Lauf der Zeit nämlich sehr viele unterschiedliche Nationalitäten und Völker angesiedelt, ein Umstand, der nachhaltigen Einfluss auf Sprachentwicklung und Sprachwandel hatte. Beispielsweise ließen sich Engländer, Holländer und Portugiesen in Südafrika nieder, darüber hinaus kamen aber immer wieder auch Sklaven aus Madagaskar oder Ostafrika. Das Zusammenleben vieler sehr unterschiedlicher Volksgruppen führte zu Veränderungen im Sprachgebrauch und ließ neue Sprachvariationen entstehen.

Afrikaans – Eine Sprache mit vielen Einflüssen

Das nach wie vor gängige Afrikaans entwickelte sich im Laufe des 17. Und 18. Jahrhunderts. Afrikaans entstand vorwiegend aus der holländischen Sprache, weist aber auch Elemente aus dem Deutschen, Französischen, Portugiesischen sowie Malaysischen Sprachraum auf. Deshalb gelingt es Europäern, die dem Deutschen oder Niederländischem mächtig sind, bei auf Afrikaans geführten Dialogen oft erstaunlich viel zu verstehen. Afrikaans und Englisch galten bereits während der Apartheid als Amtssprachen, daneben entwickelten sich jedoch neun weitere Sprachen – Zulu, Siswati, Sesotho, Setswana, Sepedi, Xhosa, Ndebele, Tshivenda sowie Tsonga. Davon sind Zulu und Xhosa die beiden größten Sprachen.


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Urlaubsplanung Südafrika Reise

Die richtige Planung ist die halbe Miete

Eine Fernreise wie nach Südafrika macht man nicht alle Tage. Das ist nicht gerade so, als würde man ins Sauerland oder in die Alpen verreisen. Und so sollte eine vernünftige Urlaubsplanung den Anfang für jede Südafrika-Reise darstellen.

Am Anfang sollte die Überlegung stehen, ob Sie individuell reisen, oder lieber einen All-inclusive-Urlaub buchen möchten. Denn auch für das südliche Afrika gibt es genügend Anbieter, die mit fertig geschnürten Paketen das Verreisen vereinfachen.

Blick auf Kapstadt von Bloubergstrand aus

Blick auf Kapstadt von Bloubergstrand aus

Gerade für diejenigen Reisenden, die mit ihrem ersten Flug nach Südafrika Neuland betreten, bietet sich ein All-Inclusive-Paket an. Es garantiert meist, dass Sie die touristischen Höhepunkte erleben werden und Sie müssen sich nicht um die Buchung von Hotels, Inlandsflügen und Mietwagen kümmern. Auch für Selbstfahrer gibt es solche Pakete. Sicherlich ein entscheidender Vorteil, denn so können Sie sich die Fahrtstrecken selbst ein wenig einteilen und sind nicht gezwungen, immer dann aufzubrechen, wenn die Gruppe weiterreisen möchte.

Für Individualtouristen, die auf eigene Faust das Land bereisen möchten, empfiehlt es sich, sich zunächst anhand geeigneter Literatur wie Reiseführern, Kartenmaterial etc. einen Überblick zu verschaffen, was Sie alles sehen möchten.

Unser Tipp: Versuchen Sie nicht, alle Sehenswürdigkeiten in einen 3-Wochen-Besuch zu packen. Das ist zum einen nicht machbar, wird zu stressig und die Erholung bleibt auf der Strecke. Südafrika ist groß und hat viel zu bieten – und Sie kämen ja vermutlich auch nicht auf die Idee, die wichtigsten touristischen Highlights von halb Europa innerhalb von 20 Tagen erleben zu wollen.

Hier eine kleine Checkliste, die uns selbst bei der Planung unserer Routen immer wieder geholfen hat:

1. Ziele festlegen

Was möchten Sie sehen, wohin möchten Sie reisen? Nehmen Sie lieber ein Ziel weniger als eines zu viel in Ihre Planung auf.

2. Aufenthaltsdauer für jedes Ziel festlegen

Wieviel Zeit möchten Sie an diesem oder jenem Ort verbringen? Bedenken Sie hier schon die Fahrtzeiten am Ankunft- und Abfahrtstag. Schließlich sind Sie nicht auf einer Afrika-Ralley, sondern möchten möglichst viele schöne Eindrücke von diesem Land wieder mit nach Hause nehmen.

3. Route festlegen

Versuchen Sie, Ihre Ziele in eine geeignete Reihenfolge zu bringen. Überlegen Sie, ob Sie größere Strecken ohne Ziele in Ihrer Planung nicht besser mit dem Flugzeug überwinden möchten, um Zeit zu sparen. Machen Sie sich eine Liste mit den einzelnen zur Verfügung stehenden Tagen und tragen Sie ein, wo Sie wann sein werden und welche Tage „Reisetage“ für die Weiterreise zum nächsten Ziel sind. Stellen Sie außerdem sicher, dass Sie nicht zu lange an einem Stück im Auto unterwegs sind. Lieber eine Zwischenübernachtung einplanen – dann können Sie auch die Fahrt mehr genießen.

4. „Zeitliches Budget“ überprüfen

Prüfen Sie, ob Sie alle Ziele und Reisetage in Ihre Planung unterbringen können. Kürzen Sie ggf. um Ziele, die für Sie nicht oberste Priorität haben.

5. Langstreckenflug buchen

Unserer Erfahrung nach ist es immer gut, den Langstreckenflug als erstes zu buchen. Denn was hilft es Ihnen, wenn Sie schon alle Unterkünfte gebucht haben – und in Südafrika ist es üblich, diese Buchungen mit einer Anzahlung per Kreditkarte zu sichern – aber dann keinen Flug mehr für den geplanten Reisezeitraum bekommen?

6. Nationalparks buchen

Als erstes sollten Sie die Nationalparks buchen, da diese teilweise schon sehr früh ausgebucht sind. Wenn dies der Fall sein sollte, versuchen Sie am besten, Ihre Route ein klein wenig umzustellen, um zu einem anderen Zeitpunkt im Park anzukommen. Vielleicht ist für diese Zeit dann noch eine Unterkunft für Sie frei.

7. Unterkünfte buchen

Recherchieren Sie im Internet nach geeigneten Unterkünften und schauen Sie – z.B. auf www.tripadvisor.com – nach Bewertungen anderer Gäste. So können Sie recht einfach eine gute Unterkunft finden, die in Ihr Budget passt.

8. Inlandsflüge buchen

Sie müssen nicht zwingend mit SAA fliegen. Auch in Südafrika gibt es ein paar Billigflieger wie Kulula oder 1time, die zu günstigeren Konditionen die Hauptrouten bedienen.

9. Mietwagen buchen

Vergleichen Sie die Konditionen im Internet – insbesondere auch hinsichtlich Selbstbeteiligung im Schadensfall. Außerdem fallen ggf. Einmalmieten an, wenn Sie Ihren Mietwagen in einer anderen Stadt als bei Anmietung zurückgeben.

Eine Individualreise in Südafrika zusammenzustellen ist nicht wirklich schwierig. Es kostet ein wenig zeitlichen Aufwand, der sich aber nach unserer Erfahrung lohnt.

Wir wünschen einen schönen Urlaub am schönsten Ende der Welt!


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Mit dem Mietwagen durch Südafrika

Es gibt viele Gründe, Land und Leute Südafrikas zu erleben: Das großartige Wetter und die überwältigende Szenerie sind nur zwei davon. Wer sich entschließt, Südafrika mit dem Auto zu erkunden, bekommt die Chance, die überwältigende Natur des Landes aus nächster Nähe zu erleben. Prinzipiell ist es möglich, auf eigene Faust mit dem Mietwagen durch Südafrika zu fahren – doch sollten Touristen, die sich in dieses Abenteuer stürzen, einige Grundsätze beachten.

Auto mieten in Südafrika

Auch in Südafrika ist es problemlos, möglich, einen Mietwagen über eine der international renommierten Autovermietungen zu mieten. Die meisten Autovermietungen sind bei den Hauptflughäfen und im Stadtzentrum ansässig. Autos können hier angemietet und bei einer anderen Filiale der Autovermietung wieder abgegeben werden. Es ist ratsam, die angebotene Versicherung abzuschließen, wenn man nicht bereits selbst eine geeignete Versicherung besitzt. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann das Auto auch vor der Reise über das Internet vorbestellen.

Internationaler Führerschein

In Südafrika wird je Art von Führerschein akzeptiert, vorausgesetzt, er enthält ein Foto und die Unterschrift des Führerscheinhalters und ist auf Englisch oder in Englisch authentifiziert. Um bei einer Autovermietung ein Auto anmieten zu können, ist jedoch ein internationaler Führerschein notwendig. Informieren Sie sich im Zweifelsfall im Vorfeld bei der Autovermietung. Denken Sie daran, dass alle Personen, die den Mietwagen fahren sollen, im Vorfeld bei der Autovermietung angegeben werden müssen.

Fahren in Südafrika

Südafrika ist ein großes Land, das sich nicht an einem Tag erkunden lässt. Planen Sie Ihre Reise deshalb sorgsam, wenn Sie nicht daran gewöhnt sind, lange Strecken am Stück zu fahren. Während die nationalen Hauptstraßen in guter Verfassung sind, ist der Zustand der ländlichen Straßen meistens sehr schlecht. Die „Automobile Association of South Africa“ bietet nützliche Karten und Reiseführer für Touristen an. Viele der Nationalstraßen erheben außerdem Zollgebühren. Erkundigenden Sie sich über die Höhe der Gebühren, bevor Sie losfahren, und stellen Sie sicher, dass Sie eine Kreditkarte oder Bargeld mit sich führen.

Verkehrslage

Besonders in großen Städten ist mit einem sehr hohen Verkehrsaufkommen und einer tendenziell chaotischen Verkehrslage zu rechnen. Fahren Sie deshalb nur in Großstädte, wenn Sie über Erfahrung mit derartigen Verkehrslagen haben. Informieren Sie sich ggf. im Vorfeld über nationale Eigenheiten im Straßenverkehr. So ist es z.B. üblich, auf den linken Seitenstreifen auszuweichen, wenn sich von hinten schnellere Fahrzeuge näheren.

Verkehrsregeln

Deutsche Autofahrer sollten beachten, dass in Südafrika der Linksverkehr herrscht. Entsprechend haben Autos, die in Südafrika angemietet werden, das Lenkrad auf der rechten Seite, während die Schaltung mit der linken Hand betätigt wird. All Entfernungs- und Geschwindigkeitsangaben sind in Kilometer, ganz wie in Deutschland. Auch in Südafrika herrscht Anschnallpflicht. Überdies ist das Telefonieren mit einem Mobiltelefon während der Fahrt verboten, es sei denn, Sie verwenden eine Freisprechanlage. Die Promillegrenze liegt in Südafrika bei 0,5 Promille. Zwar sind Verkehrskontrollen selten, doch wird man erwischt, kann es sehr teuer werden. Auf den südafrikanischen Highways gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 120 km/h, auf Landstraßen liegt das Limit bei 100 km/h, in besiedelten Gebieten bei 60 km/h. Wenn Sie in einem Mietwagen die Geschwindigkeit überschreiten, bezahlt die Autovermietung in der Regel die Rechnung und belastet dann anschließend ihre Kreditkarte – zuzüglich einer Verwaltungsgebühr allerdings.

Tankstellen

In Südafrika gibt es bei Tankstellen in der Regel keine Selbstbedienung. Ein Angestellter der Tankstelle wird Ihr Auto betanken, und, wenn Sie möchten, das Öl kontrollieren, den Reifedruck prüfen und ihre Frontscheibe reinigen. Informieren Sie sich in Ihrem Reiseführer oder bei der Autovermietung, wie viel Trinkgeld für diese kleinen Dienstleitungen erwartet wird. Tankstellen findet man in Südafrika sowohl an den Hauptstraßen als auch in ländlichen Gebieten. Viele haben 24 Stunden geöffnet. Allerdings können die Entfernungen zwischen den Tankstellen wesentlich größer sein als in Deutschland, es ist deshalb empfehlenswert, stets den Tankstand zu kontrollieren, wenn man an eine Tankstelle vorbeifährt. Bitte beachten Sie, dass Tankstellen in Südafrika im Regelfall keine Kreditkarten akzeptieren.

Sicherheit

Südafrika hat eine besonders hohe Rate an Unfällen und Unfallopfern pro Jahr. Fahren Sie deshalb defensiv und mit äußerster Vorsicht, besonders bei Nacht. Achten Sie jederzeit auf Fahrradfahrer, Fußgänger oder andere Verkehrsmittel. Gerade Fahrer von Minibussen oder Taxis können sich völlig unvorhersehbar verhalten. Gerade im ländlichen Südafrika kommt es außerdem vor, dass sich Wachhunde, Hühner, Schafe, Pferde oder andere Tiere auf der Straße aufhalten. In bestimmten Gebieten überqueren außerdem große Antilopen die Straße. Achten Sie auf die entsprechenden Warnschilder (die eine springende Antilope zeigen). Schließen Sie während der Fahrt alle Türen und Fenster von Innen, besonders in Städten und bei Ampeln, nehmen Sie niemals Anhalter mit und melden Sie Vorfälle am Straßenrand bei der Polizei, statt selbst anzuhalten.


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africologne Theater-Festival in Köln vom 22. – 28. Juni 2011

Für alle Afrika- und Theater-Freunde –
hier ein ganz besonderer Leckerbissen:

africologne Theater-Festival Köln vom 22. - 28. Juni 2011

africologne Theater-Festival Köln vom 22. - 28. Juni 2011

Das africologne-FESTIVAL des modernen (west-)afrikanischen Theaters findet vom 22.-28. Juni 2011 im Theater im Bauturm sowie im „Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt“ in seiner ersten Ausgabe statt. Das Festival präsentiert sieben Theater-Produktionen – darunter zwei Europa-Premieren, vier Deutschland-Premieren bzw. Erstaufführungen im deutschsprachigen Raum sowie eine Köln-Premiere!

Hier finden Sie ausführlichere Informationen, eine Übersicht der Theateraufführungen sowie deren Zusammenfassungen.


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Fotowettbewerb: Jetzt noch schnell teilnehmen und gewinnen!

Fotowettbewerb „Faszination Afrika“

Faszination Afrika - Der Fotowettbewerb bei African AttitudeIn knapp zwei Wochen ist Teilnahmeschluss für unseren Fotowettbewerb!
Jetzt noch mitmachen und gewinnen!
Schicken Sie uns daher bis zum 20. Juni 2011 Ihr schönstes Foto zum Thema Afrika
– und gewinnen Sie mit etwas Glück einen unserer tollen Hauptpreise.

Darüber hinaus belohnen wir jeden Teilnehmer mit einem Einkaufsgutschein für unseren Online-Shop.

Senden Sie einfach Ihr schönstes Foto zum Thema Afrika (maximal 500 KB) zusammen mit

– Ihrem Vor- und Zunamen
– einem Titel für Ihr Foto
– einer kurzen Beschreibung (falls gewünscht)

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Wir veröffentlichen Ihr Foto in unserer Bilder-Galerie, wo es von jedem Besucher bewertet werden kann.

Die drei Fotos mit den höchsten Wertungen gewinnen einen der folgenden Preise:

1. Preis: Ein Überraschungspaket voller original afrikanischer Produkte im Wert von über 100 Euro
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Jeder Teilnehmer ist ein Gewinner:
Denn jeder Teilnehmer erhält als Dankeschön für sein eingesandtes Foto einen Einkaufsgutschein für Afrika-Shop24.de.

Mit der Übersendung Ihrer Fotos akzeptieren Sie die Teilnahmebedingungen unseres Fotowettbewerbs.

Einsendeschluss für Ihr Foto: 20. Juni 2011

Teilnahmeschluss für die Fotobewertungen: 20. Juli 2011, 12 Uhr MESZ


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